Saatgutvielfalt in Gefahr! – OFFENEN BRIEF AN EU UNTERZEICHNEN

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Saatguttausch: Bald strafbar?

Derzeit läuft in Brüssel die Überarbeitung der EU Richtlinien für die Vermarktung von Saat- und Pflanzgut auf Hochtouren. Die neuen Regelungen bedrohen seltene und bäuerliche Sorten. Alte Sorten sind besonders gefährdet, da der freie Tausch von Saatgut, Knollen und Edelreisern durch die neue Gesetzeslage unter Strafe gestellt werden könnte. Das schadet Kleinbauern, regionalen Erzeugern, KonsumentInnen und der Vielfalt.

Labor-Saatgut statt nachbaufähige Sorten?

Der Saatgut- und Pflanzguttausch hat Tradition. Doch damit könnte es bald vorbei sein. Um weitergegeben werden zu dürfen, müssen alle Pflanzen erst als Sorte zugelassen werden und dafür teure und aufwändige amtliche Tests bestehen. Diese Test orientieren sich an Industriesorten und sind für weniger hochgezüchtete Sorten nicht zu schaffen. Die Ausnahmeregelungen für alte Sorten im Entwurf der neuen Verordnung bleiben restriktiv und zum Schutz der Sortenvielfalt unzureichend.

Durch die neue Verordnung wären somit die bäuerlichen Abhängigkeiten von der Saatgutindustrie weiter zementiert. Die biologische Vielfalt unserer Natur und der Markt für biologische Lebensmittel wären nachhaltig beschädigt.

(aus: www.arche-noah.at)

WIR KÖNNEN ALLERDINGS MIT UNSERER UNTERSCHRIFT SIGNALISIEREN; DASS WIR GEGEN EINE EINSCHRÄNKUNG DER SAATGUTVIELFLT SIND:
saatgutpolitik.arche-noah.at/saatgutverordnung/aktiv-werden/unterschreiben

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